Die Verantwortlichen der Stadt Gladenbach nehmen die Gewerbe- und Wirtschaftsförderung sehr ernst. Eine Vielzahl von Aktivitäten seitens der Stadt oder in Begleitung der örtlichen und überörtlichen Wirtschaft stellen dies unter Beweis. Die Rolle als ländliches Mittelzentrum ist Verpflichtung, der Ausbau der Funktionen erklärtes Ziel. So hat die Stadt neues Gewerbebauland erschlossen und bietet dies kostengünstig zum Erwerb an. Das Baugebiet Im tiefen Graben" an der Südflanke des Zugangs zur Kernstadt Gladenbach und unmittelbar an der B 255 gelegen bietet für Interessenten viele Möglichkeiten. Ein weiteres großes Gewerbegebiet bietet der Interkommunaler Gewerbepark Salzbödetal" . Ständige Kontakte mit der Stabstelle für Wirtschaftsförderung beim Landkreis Marburg Biedenkopf garantieren kurze Wege in Bürokratieabläufen. Kunden und Investoren finden allein in der Kernstadt rund um den Marktplatz 1500 kostenlose Parkplätze, denn im ländlichen Raum spielt das Auto eine große Rolle im täglichen Leben der Bürgerinnen und Bürger und es wäre fahrlässig dies zu ignorieren. Gerade auch deshalb bietet sich in der Innenstadt Gladenbachs ein umfangreiches und umfassendes Angebot interessanter Läden und Einrichtungen. Wirtschaftsförderung bedeutet für Gladenbach aber nicht nur die Unterstützung des produzierenden Gewerbes. Als Kneipp-Heilbad wird ebenso viel Wert auf die Förderung des Tourismus und damit verbundener Konzepte gelegt. Die Umstrukturierung der Kureinrichtungen ist dabei eine wichtige Aufgabe und die Entwicklung zum kleinen Tagungszentrum in ruhiger Lage und unmittelbarer Nähe zu den Universitätsstädten Gießen und Marburg ist erklärtes Ziel. Neben der Verbesserung des touristischen Angebots steht aber auch die Ansiedelung von Kristallisationspunkten, wie der Parkinson Klinik, die weitere Wirkung auf ihr Umfeld haben werden und so ein positives Kleinklima für Dienstleister und andere bieten. Wirtschaftsförderung bedeutet aber
eben auch nicht nur die Förderung des Kapitals sondern mit gleicher Bedeutung
die Unterstützung in Lehre und Ausbildung durch eigene Lehrstellen der
Stadt oder Kooperationen mit dem heimischen Mittelstand. So wurde in 1999
erstmals eine Lehrstelle für einen Systeminformatiker geschaffen, der
gemeinsam mit einem freien Betrieb ausgebildet wurde. |