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Stadtportrait
Email an Magistrat Gladenbach

5-marktpassage.GIF (36999 Byte) Die Stadt Gladenbach im Gladenbacher Bergland bietet alles, was eine moderne Kleinstadt auszeichnet.

Die biotropische Schonanlage inmitten ausgedehnter Laub-, Nadel- und Mischwälder brachte bereits 1958 für die Kernstadt die staatliche Anerkennung als "Luftkurort". 1971 erfolgte die Verleihung des Prädikates "staatlich anerkannter Kneipp- und Luftkurort" und 1983 die Anerkennung als "Kneipp-Heilbad".
Für die Menschen in der Region übt Gladenbach mit seinen 15 Stadtteilen und ca. 13.000 Einwohnern eine wichtige Versorgungsfunktion aus. Gladenbach als Mittelzentrum und gewerblicher Entwicklungsschwerpunkt ist es gelungen, Gewerbe und Industrie mit Kur- und Fremdenverkehrswesen zu vereinbaren. Dies wurde durch räumliche Trennung der Standorte erreicht.

Die Stadt Gladenbach besitzt eine Vielzahl der sogenannten weichen Standortfaktoren wie z.B. einen gut strukturierten Einzelhandelsbereich im Stadtkern oder die ausgezeichnete Ausstattung mit Ärzten.

Der Ruf Gladenbachs als Einkaufszentrum ist nicht zuletzt auf das hervorragende Parkangebot mit über 1.200 kostenlosen öffentlichen Parkplätzen in der Kernstadt zurückzuführen.

Gladenbach besitzt ein gut ausgebautes Wanderwegenetz mit über 500 km Wegen.

Über die Region hinaus bekannt ist Gladenbach durch die vielen Veranstaltungen und Highlights, die im Laufe eines Jahres präsentiert werden. So fand in 1999 die Schach-Weltmeisterschaft der Seniorinnen und Senioren statt. Die deutschen Heißluftballonmeisterschaften wurden neben 1999 im Jahre 2004 bereits zum 2. mal ausgetragen, ebenfalls ein Ereignis von bundesweiter Bedeutung.

Absoluter jährlicher Höhepunkt in Gladenbach ist der traditionelle Kirschenmarkt. Über 100.000 Besucher füllen bei diesem Volksfest am ersten Juliwochenende die Straßen.

Das "Haus des Gastes" bietet moderne Räumlichkeiten für Großveranstaltungen, Tagungen, Kongresse und ähnliches. Es dient als Informationszentrum und Begegnungsstätte für Urlauber, Kurgäste und Bürger.

Weiterhin ist ein Reitplatz und eine Reithalle vorhanden. Hier finden auch größere überregionale Turniere und Reitsportveranstaltungen statt.

Gebietsreform
1972 schloss sich die Gemeinde Runzhausen freiwillig an Gladenbach an, und am 01. Juli 1974 wurden weitere 12 Gemeinden des ehemaligen Kreises Biedenkopf und eine Gemeinde des ehemaligen Kreises Marburg durch Gesetz eingegliedert.





Über
die folgenden Links erhalten Sie kurze Informationen sowie Straßenpläne
über die jeweiligen Stadtteile

Diedenshausen Bellnhausen Weitershausen Sinkershausen Runzhausen Kernstadt Kehlnbach Rachelshausen Römershausen Frohnhausen Friebertshausen Ruechenbach Mornshausen Erdhausen Weidenhausen

(Diese Seite wird z.Zt. neu überarbeitet)
Gladenbachs’ Städtepartnerschaften

Die Stadt Gladenbach pflegt innerhalb Europas vier Städtepartnerschaften, und zwar mit:

Monteux in Südfrankreich seit 1987

Tabarz /Thüringen seit 1991

Niemcza in Polen seit 1998

Londerzeel in Belgien seit 2010

Mit einem Link auf den Namen der jeweiligen Partnerstadt haben Sie direkten Zugriff auf deren Homepage, die Ihnen nähere Informationen über Daten, Zahlen, und die jeweilige geschichtliche bzw. wirtschaftliche Entwicklung bietet.

Vereinbarung über eine Städtepartnerschaft

(hier mit Londerzeel, dieser Text der Vereinbarung wurde mit allen vier Partnerstädten so abgeschlossen)

Die deutsche Stadt Gladenbach, Bundesland Hessen und die belgische Stadt Londerzeel vereinbaren eine Städtepartnerschaft.

In der Überzeugung, dass die gegenseitige Annäherung beider Kommunen dem gemeinsamen Zweck dient, den Frieden und die Freundschaft zwischen dem Königreich Belgien und der Bundesrepublik Deutschland zu fördern und auszubauen, wird folgende Vereinbarung abgeschlossen:

1. Diese Verbindung soll im Interesse der Einwohnerinnen und Einwohner dazu dienen, einander zu helfen und die Entwicklung beider Kommunen zu fördern.

2. Die Partnerschaft wird von gegenseitiger Achtung, Sympathie und gegenseitigem Verständnis getragen. Ein wichtiger Bestandteil sind die Begegnungen der Einwohnerinnen und Einwohner sowie der Vertreterinnen und Vertreter des politischen, wirtschaftlichen, sportlichen, künstlerischen und geistigen Lebens der beiden Kommunen.

3. Die Partner werden

  • engen freundschaftlichen Kontakt pflegen,
  • den Austausch der Parlamentarierinnen und Parlamentarier, der Jugend, der Schulen, sowie kultureller, sportlicher und sonstiger demokratischer Vereinigungen fördern,
  • Ideen, Initiativen und Maßnahmen zur Förderung der Wirtschaft, Fremdenverkehr, Kultur, Sport, Umweltschutz, Verwaltung und Stadtentwicklung in beiden Kommunen unterstützen,
  • im Hinblick auf die gesamteuropäische Entwicklung in ihren Aktivitäten und Aktionen, soweit als möglich auch andere, insbesondere ihre jeweiligen sonstigen Partnerstädte einbeziehen.
4. Die Zusammenarbeit zwischen der Stadt Gladenbach und der Stadt Londerzeel wird bei möglichst jährlichen Treffen der offiziellen Delegierten unter Einbeziehung der Partnerschaftskomitees besprochen.

5. Die Kosten für den Aufenthalt sowie den/die Dolmetscher/in trägt bei offiziellen Delegationen die einladende Kommune, die Fahrtkosten trägt die besuchende Kommune. Bei den Austauschprogrammen finden Sonderregelungen Anwendung, aufgrund derer die Bedingungen und das Programm des Aufenthaltes sichergestellt werden.

Gladenbach, den

Wappen und Siegel

Für die Stadt Gladenbach

Bürgermeister
Vorsitzender der Stadtverordnetenversammlung



Die Entstehung unserer Städtepartnerschaften sei nachstehend kurz erläutert:

Wir würdigen unsere bestehenden Städtepartnerschaften in dem Bewusstsein, dass diese entscheidende Bausteine für das oft zitierte „Europa der Bürger“ darstellen.

Welche Gründe gibt es heute für die Bürger und die Verantwortlichen, diese Partnerschaften zu pflegen und auszubauen?

Durch viele Ereignisse und Entwicklungen haben wir erfahren, wie wichtig Verbündete, wie besonders wichtig Freundschaften sind. Gemeinsam können wir Begegnungen und Projekte planen und, wenn wir Glück haben, sogar finanzielle Unterstützung von der EU bekommen. Seit 1989 gibt es bei der EU in Brüssel einen Fonds zur Förderung von Städtepartnerschaften.

Wir sind stolz darauf, dass unsere verschwisterten Kommunen, die Stadtjugendpflege, die Schulen, Vereine, Interessengruppen und die gesamte Bürgerschaft miteinander verbunden sind. Durch die im jährlichen Wechsel stattfindenden Begegnungen werden Freundschaften aufgebaut und gepflegt.

Haben unsere Partnerschaften auch eine Zukunft? Sind sie noch wichtig für unsere Bürger und unsere nachfolgende Generation?

Diese Fragen möchten wir entschieden bejahen.

Daher wollen wir wie bisher auch künftig

  • miteinander reden,
  • von einander lernen,
  • einander vertrauen,
  • sich gegenseitig helfen,
  • miteinander handeln,
  • miteinander feiern.

Von dieser Basis aus müssen wir weiterhin versuchen, über die verschiedenen politischen Instanzen innerhalb unserer Länder und verschiedenen Nationalitäten, insbesondere über unsere Abgeordneten im Europaparlament auf ein friedliches Miteinander und auf freundschaftliche Beziehungen hinzuwirken.

Unser allergrößtes Ziel muss es auch weiterhin sein, innerhalb unserer Möglichkeiten und Kompetenzen auf eine dauerhafte Friedens- und Sicherheitspolitik hinzuwirken.

Kriege darf es in unserem Zeitalter nicht mehr geben, nicht in Europa und auch nicht weltweit! Dies verlangt insbesondere unsere christliche Weltanschauung.

Durch eine Vielzahl derartiger Städtepartnerschaften sind wir in ganz Europa immer weiter zusammen gewachsen. Gerade in den letzten Jahren können wir die Erfolge dieser dauerhaften Bemühungen einer Völkerverständigung in Europa miterleben. Denken wir an die zwischenzeitlich nahezu allerorten abgeschafften Grenzen. Vielen ehemaligen ärmern europäischen Ländern geht es heute wirtschaftlich besser, weil sie Unterstützungsleistungen von anderen bekommen haben. Auch und gerade die osteuropäischen Staaten haben in den nächsten Jahren durch die EU-Erweiterung nach Osten hin profitiert, für uns alle ist dies von großem Nutzen.

Über all die Jahrhunderte hinweg hat man in Europa Kriege geführt. Sorgen wir dafür, dass durch die Verbindung der Menschen untereinander das Verständnis füreinander immer größer wird, und dass Freundschaft und Respekt in Europa weiter zunehmen.

Neben den offiziellen Begegnungen der Städte untereinander haben wir in Gladenbach zur Unterstützung und Pflege der kommunalen Partnerschaftsarbeit den Verein für nationale und internationale Partnerschaften Gladenbach e. V. gegründet. Dieser Verein organisiert viele Begegnungen, Fahrten und Veranstaltungen. Der Vorsitzende muss laut Vereinssatzung immer ein Mitglied des Magistrates der Stadt Gladenbach sein. Damit ist die starke kommunale Einbindung gewährleistet.

Unsere Partnerstädte im einzelnen:

Londerzeel/Belgien

Im März 1976 gab der Vorstand der Koninklijken Fanfare St.-Cecilia Londerzeel St.-Josef den Startschuss für eine „Verbrüderung“ mit dem Musikzug der Freiwilligen Feuerwehr Weidenhausen.

Der Besuch von der Koninklijken Fanfare Sint-Cecilia Londerzeel Sint-Josef in Weidenhausen war der Beginn von gegenseitigen Besuchen im zweijährigen Wechsel, die mittlerweile zur festen Tradition geworden sind.

Diese Besuche haben nicht nur zu aufrichtigen und intensiven Freundschaften zwischen den Partnern, sondern auch zu einem freundschaftlichen Kontakt zwischen den Politikern beider Kommunen geführt.

Die mittlerweile 34-jährige Verbindung basiert auf einem Kulturaustausch, hauptsächlich mit musikalischem Charakter.

Londerzeel und Gladenbach sind flächenmäßig vergleichbar und haben auch eine vergleichbare Vereinskultur.

Die Freundschaft zwischen beiden Kommunen führte zu einer gegenseitigen Bereicherung: Mehr Sachkunde und Kenntnis über den anderen und dessen kulturelles Erbgut.

Diese langjährigen Bande zwischen Gladenbach – insbesondere Weidenhausen – und Londerzeel sollten durch eine formale Erklärung einer Städtepartnerschaft legalisiert werden. Diese Absicht wurde vom städtischen Kulturrat von Londerzeel und dem Beratungsausschuss Freizeit des Gemeinderates von Londerzeel erklärt.

Die städtischen Gremien in Gladenbach befassten sich mit diesem Wunsch und beschlossen am 10.12.2009, mit Londerzeel in Belgien eine offizielle Städtepartnerschaft einzugehen.




Die Verschwisterungsfeier mit einer beeindruckenden Fotodokumentation über beide Städte fand in einem feierlichen und würdigen Rahmen am 23. 10.2010 im Haus des Gastes in Gladenbach statt.

Die Gegenverschwisterung in Londerzeel hat sodann am 7./8. Mai 2011 stattgefunden.

Niemcza/Polen

Am 20. März 1998 wurde die deutsch-polnische Partnerschaft zwischen unseren beiden Kommunen Gladenbach und Niemcza im Haus des Gastes, Gladenbach besiegelt. Seit dieser Zeit verbinden unsere Städte freundschaftliche Bande, die durch jährliche Begegnungen gefestigt werden.

Damals waren die schulischen Kontakte zur Oberschule in Dzierzoniow der Ursprung für die Städtepartnerschaft. Erstmals reiste im September 1996 eine 5-köpfige Delegation zur Kontaktaufnahme nach Polen. Der Empfang war überwältigend, die Gastfreundschaft unbeschreiblich groß. Noch im gleichen Jahr, im November zum Tanzturnier kam der Gegenbesuch zu uns, angeführt vom damaligen Bürgermeister Janusz Rudnicki, dem Stadtverordnetenvorsteher Jerzy Prokop, dem damaligen Kurdirektor und späteren Bürgermeister Julian Sadek sowie Adam Korneluk.

Im September 1997 erfolgte der zweite Besuch Gladenbacher Parlamentarier. Bereits hier war man sich einig darüber, eine offizielle Städtepartnerschaft zu begründen. In Gladenbach zurück wurde eine entsprechende Vorlage für die Stadtverordnetenversammlung erarbeitet. Der Beschluss wurde durch die Stadtverordnetenversammlung am 9.10.1997 gefasst und die Jubiläumsfeierlichkeiten für März 1998 vorgesehen.

In den vergangenen 12 Jahren folgte dann ein reger Austausch mit zahlreichen Besuchen und Gegenbesuchen zu allen bedeutenden Anlässen und Feierlichkeiten der jeweiligen Kommune.

Es war ein großes Bedürfnis der Stadt Gladenbach, unsere polnischen Freunde nicht nur ideell, sondern auch materiell zu unterstützen. So konnten wir einen Kleinbus zum Transport der Kindergartenkinder sowie ein Feuerwehrlöschzug nach dort überlassen.

Ein besonders inniger und freundschaftlicher Kontakt wird zwischen unseren Feuerwehren gepflegt.

Das 10 –jährige Bestehen der Partnerschaft wurde gebührend und in einem würdigen Rahmen gefeiert, sowohl in Gladenbach als auch in Niemcza. Wir halten fest daran, bei jeder sich bietenden Gelegenheit, uns an den Ursprung unseres partnerschaftlichen Versprechens zu erinnern und uns den Sinn unseres gemeinsam verfassten Vertrages immer wieder aufs Neue in unser Bewusstsein zu rufen.

Tabarz/Thüringen (deutsch-deutsche Städtepartnerschaft)

Unsere freundschaftlichen Verbindungen zwischen Gladenbach/Hessen und Tabarz/Thüringen gehen zurück bis ins Jahr 1989, das Jahr der Wende und des Mauerfalls. Seit über 2 Jahrzehnten fühlen sich unsere beiden Kommunen freundschaftlich verbunden.

Die offizielle Verschwisterung fand am 27.04.1991 in einem sehr feierlichen und festlichen Rahmen in Tabarz statt. Inzwischen sind im Laufe der Jahre durch gegenseitige Besuche und Austausche Freundschaften gewachsen, nicht nur auf der kommunalpolitischen Ebene, sondern auch auf Vereinsebene, im Bereich der Jugend und der Senioren.

Bei allen bedeutenden Anlässen sind seither die Partnerstädte gegenseitig vertreten,

  • ob in Tabarz das Feuerwehrgerätehaus oder das „Tapps“ eingeweiht wurde,
  • Teilnahme beim großen Landestrachtenfest Thüringen im Jahre 1993,
  • der 625-Jahrfeier des Gemeindeteils Cabarz,
    900 Jahrfeier von Tabarz im Jahre 2009
  • oder in Gladenbach bei der Begründung der Städtepartnerschaft mit Niemcza,
  • beim internationalen Kulturaustausch sowie dem Parlamentarierseminar in Straßburg,
  • bei der Übergabe des Feuerwehrfahrzeuges für unsere polnische Partnerstadt,
  • beim 20-jährigen Jubiläum mit unserer französischen Partnerstadt Monteux , beim 10 –jährigen Jubiläum mit unserer polnischen Partnerstadt Niemcza,

In Gladenbach trägt eine Straße den Namen „Tabarzer Straße“ und erinnert ständig an unsere städtepartnerschaftliche Verbindung. Im Rahmen unseres Ferienpasses in den Sommerferien führt traditionell eine Fahrt nach Tabarz, um hier die Freizeitanlagen (Tabbs und Sommerrodelbahn) zu nutzen und auch die berühmte Thüringer Rostbratwurst vom Holzofengrill zu verzehren. Dieser Tagesausflug ist für unsere Kids ein besonderes Highlight.

Es ist wichtig, sich seines Städtepartners und der geschlossenen Vereinbarung zu erinnern und diesen insbesondere auch bei herausragenden Anlässen und Ereignissen zu begleiten. Dokumentiert man doch damit die Verbundenheit, die Freude und Anteilnahme am Geschehen in der Partnerkommune. Auch unsere Ehrenbeamten (Ortsvorsteher und Magistrat) besuchten Tabarz anlässlich einer Dienstfahrt im Jahre 1999, um sich über die positive Aufwärtsentwicklung, die Tabarz seit der Grenzöffnung erfahren hat, zu informieren. Die Bediensteten der Stadtverwaltung Gladenbach haben sich ebenfalls anlässlich eines Betriebsausflugs von der hervorragenden Modernisierung der Verwaltungstechnik einen Einblick verschaffen können.

Voller Freude und Stolz können wir resümieren, dass sich aus dem ehemaligen ruhigen Fremdenverkehrsort Tabarz eine bezaubernde idyllische Kleinstadt mit Flair auf modernstem Niveau entwickelt hat.


Monteux/Südfrankreich

Unsere gemeinsame Städtepartnerschaft hat ihren Anfang genommen durch die übereinstimmende Erklärung unserer beiden Städte am 2. Juli 1987. Heute, nach mehr als 2 Jahrzehnten kann man feststellen, dass die Partnerschaftserklärung von damals, einen regen Austausch miteinander zu pflegen und dadurch auf dem Weg zu einem immer weiter zusammenwachsenden und friedlichen Europa entscheidend mitzutun, in den Jahren unserer Partnerschaft zwischen unseren beiden Städten stets gelebt worden ist.

Bilaterale oder trilaterale Begegnungen insbesondere durch Schüler- und Jugendaustausch haben in den letzten zwei Jahrzehnten dazu beigetragen, dass die Verbindung unserer beiden Städte an Stabilität und Festigkeit zugenommen hat. Es ist in der zurückliegenden Zeit viel Unterstützung, Pflege und Aufmerksamkeit in die Partnerschaft investiert worden, u.a. durch regelmäßige gegenseitige Besuche unserer beiden Partnerschaftsvereine oder durch Gespräche auf offizieller Ebene. Durch all diese Aktivitäten konnte das gegenseitige Verständnis unter unseren Bürgerinnen und Bürgern, das Zutrauen zueinander gesteigert werden. Die Partnerschaft zwischen Monteux und Gladenbach hat also all die Jahre nicht nur überdauert, nein, es ist mehr, sie ist weiter gewachsen, die Menschen sind sich viel näher gekommen. Dies ist aber nicht selbstverständlich, sondern es bedarf zu der Aufrechterhaltung einer solch lebendigen Partnerschaft wie sie zwischen unseren beiden Kommunen herrscht, stets engagierter und dynamischer Menschen, die sich der Partnerschaft zuwenden, sie im eben erwähnten Sinne unterstützen und weiter pflegen. Es ist gut zu wissen, dass es in der zurückliegenden Zeit bis heute Menschen auf beiden Seiten, in Monteux und in Gladenbach, gab und gibt, die sich dieser Verbindung stets auf Neue besinnen und nicht nachlassen in ihren Bemühungen, neue Impulse zu setzen und immerfort aufeinander zuzugehen und sich miteinander auszutauschen. Diesen „Brückenbauern“ aus unseren beiden Kommunen ist es zu verdanken, dass die Städtepartnerschaft lebt.

Wir sind stolz darauf, dass sich zwischen Monteux und Niemcza eine neue Partnerschaft entwickelt hat. Durch diese neue offizielle Verbindung zwischen unseren französischen und polnischen Freunden, die 2009/2010 vertraglich fundamentiert wurde, wird auch die zwischen Monteux und Gladenbach bestehende Freundschaft weiterhin gestärkt. Unsere Freunde aus Monteux und aus Niemcza können gewiss sein, dass wir diese Annäherung und das partnerschaftliche Bestreben beider mit Kräften aus Gladenbach unterstützen werden. Dieses Dreigestirn wird unsere bestehenden Verbindungen noch fester zusammenfügen.